htp Jahresabschluss 2023 weit über Plan
Auslastung der Netze zukünftig im Fokus

 

Hannover, 6. Mai 2024 – Deutlich besser als geplant hat htp das Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen. „Wir haben ein äußerst erfolgreiches Jahr hinter uns“, sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. „Unter anderem die gefallenen Strompreise haben unseren Jahresabschluss positiv beeinflusst.“ Zwar sind EBIT und Ergebnis gesunken, allerdings nicht in dem Ausmaß wie von htp ursprünglich geplant.

Beim EBIT verzeichnete htp einen Rückgang um 17 Prozent auf rund 1,6 Millionen Euro (2022: 1,9 Millionen Euro) und lag um rund 1,7 Millionen Euro über Plan. Das Ergebnis sank auf -272.000 Euro (2022: 670.000 Euro) und ist damit um 1,9 Millionen Euro besser ausgefallen als Anfang 2023 prognostiziert. Der Umsatz blieb mit rund 85,6 Millionen Euro (2022: ebenfalls 85,6 Millionen) auf dem stabilen Niveau des Vorjahres. Der Bereinigte Umsatz, ohne die Aufwendungen für den geförderten Ausbau im Landkreis Hameln-Pyrmont, stieg sogar um 3,1 Prozent.

Die Investitionen sind um 16 Prozent auf rund 55,8 Millionen Euro zurückgegangen (2022: 66,4 Millionen Euro). Wie in den vergangenen Jahren hat htp 2023 hauptsächlich in den Glasfaser-Ausbau investiert. Selbst oder in Kooperation mit Netzgebern hat das Unternehmen bisher rund 164.000 Anschlusseinheiten Homes Passed erschlossen.

Die Zahl der Privatkunden stieg um 3,7 Prozent auf 116.059 (2022: 111.861), die Zahl der Geschäftskunden sank leicht um 1,8 Prozent auf 9.838 (2022: 10.012).

Erfreulich war der Personalzuwachs um 10 Vollzeitäquivalente (VZÄ) auf 258 (2022: 248).

Ausblick 2024:

Im Landkreis Wolfenbüttel läuft der Ausbau auf Hochtouren. htp ist Gesellschafter der Netzgesellschaft Braunschweiger Land, die insgesamt 97 Ortsteile des Landkreises mit Glasfaser erschließen wird. In weiteren Städten und Gemeinden wie der Wedemark, Sehnde oder den Samtgemeinden Ahlden und Schwarmstedt hat htp den Erstausbau mit Glasfaser abgeschlossen. Zunehmend konzentriert sich das Unternehmen daher auf die Verdichtung seiner Netze und schließt Gebäude, für die bisher kein Hausanschluss beauftragt wurde, an. Darüber hinaus gibt es Potenzial in Mehrfamilienhäusern, in denen nicht alle Wohneinheiten Glasfaser beauftragt haben. Die Versorgung dieser Haushalte ist durch eine technische Umstellung ohne Bauaktivitäten möglich. Auch hier wird htp in der nächsten Zeit aktiv informieren.

Mit Deutsche Glasfaser (DG) hat htp einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und wird ab Mitte 2024 Glasfaser-Anschlüsse auf der Infrastruktur der DG anbieten. „Nur durch Open Access lässt sich der ökonomisch unsinnige Doppelausbau vermeiden. Denn die Investitionen für den Ausbau rentieren sich nur, wenn die Netze auch für andere Player geöffnet sind“, sagt htp-Geschäftsführer Karsten Schmidt. htp will daher auch seinen Marktbegleitern den Zugang zur eigenen Infrastruktur gewähren. „Der Glasfaser-Ausbau und die Versorgung der Menschen mit leistungsfähigen Anschlüssen wird uns noch einige Jahre beschäftigen“, so Karsten Schmidt.

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